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E-Books wollen Genre-Texte

In den USA wurden im Jahr 2012 3,04 Mrd. Dollar mit E-Books gemacht, schreibt Graeme McMillan in Wired. Anlass genug, um daraus eine Theorie zu machen. die geht so:
1. Das Publikum will Serien verfolgen
2. Serien gibt es im Genre
3. Also produzieren wir Genre-Literatur in E-Books.

Die Theorie (Nachfrage verlangt Angebot) findet die dazu passenden glücklichen Leser, die ihre Romanzen, Krimis und Space Operas just im E-Reader lesen wollen. Lesen als Sucht: E-Leser wollen ihren Stoff schnell, ohne Unterbrechung und Nachdenken, sind „voracious reader, reading for entertainment.“ (Alison Dobson, VP and publishing director Random House).
An die alten Zeiten des 19.Jhdts., als man die Eisenbahnhefte mit Fortsetzungskrimis in Leder einband, erinnert dies Argument für das E-Book: „There are multiple theories for the genre dominance in digital publishing, including the appeal of anonymity offered by e-reader devices, which don’t display the cover of a potentially embarrassing book for all the world to see. As Antonia Senior wrote in The Guardian last year, ”I’m happier reading [historical romance fiction] on an e-reader, and keeping shelf space for books that proclaim my cleverness.“

Bald wird Crack in Blechdosen in braunen Papiertüten angeboten, nein: nachgefragt.