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McKintys Hoffnung: Der Krimi revolutioniert die englische Literatur

Adrian McKinty haut drauf. Bestenfalls „wohlwollende Herablassung“ bringen die britischen Mittelschichtautoren auf, wenn sie Figuren unter ihrem sozialen Niveau beschreiben. Nicht so der Krimi. Als Literatur des „proletariats“ (!) – so im Original Oxford-Absolvent McKinty – spreche er in der Sprache der Arbeiter über das Leben der einfachen Menschen in Manchester, Birmingham oder Botswana.
Wie die Punkbands der siebziger Jahre die „Upper-class-music“ gekillt hätten, so wird der Krimi die Upper-Class-Literatur killen, hofft Adrian im Guardian. Obwohl er weiß, dass die Punkrevolution gescheitert ist. Trotz und alledem!